Altlast T9: Rekord-Reinigung

Auf dem Altstandort „Rekord Reinigung“, der eine Fläche von rd. 700 m² umfasst, wurde über einen Zeitraum von ca. 30 Jahren eine chemische Reinigung sowie eine Wäscherei und eine Textilfärberei betrieben. Im Bereich des Altstandortes liegt eine Untergrundverunreinigung durch CKW bzw. Tetrachlorethen vor. Die Verunreinigung erstreckt sich bis in den Grundwasserschwankungsbereich.

Der erheblich belastete Untergrundbereich (Schadensherd) umfasst auf einer Fläche von 300-400 m² ein Volumen von schätzungsweise 4.000-5.000 m³. Mit dem Sickerwasser erfolgt ein Schadstoffeintrag ins Grundwasser. Die aktuell vom Altstandort abströmende Schadstofffracht ist erheblich. Im Grundwasser liegt eine maximal 250 m breite, maximal 30 m mächtige und ca. 2 km lange Schadstofffahne vor. Der Altstandort „Rekord Reinigung“ stellt eine erhebliche Gefährdung für die Umwelt dar. Es wird eine Einstufung in die Prioritätenklasse 2 vorgeschlagen.

Bezirk:
Gemeinde:
Katastralgemeinde:
Grundstücksnummern:
Innsbruck-Stadt,
Innsbruck,
Pradl,
1841/3, 1845/1
Lage der Altlast : Altlast im GIS anzeigen
Art der Fläche: Altstandort
Branche: chemische Reinigung
Ergebnis Beurteilung: erhebliche Kontamination
Fläche Altlast (m²): 370 m²
Volumen Altlast (m³): 4.500 m³
Schadstoff(e) Organische Lösungsmittel (leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe)
Datum Eintrag Altlastenatlas: 05.09.1994
Datum der Prioritätenfestlegung: 15.07.2016
Priorität: 2
Datum Aktualisierung Altlastenatlas: 21.05.1997

BESCHREIBUNG DER STANDORTVERHÄLTNISSE

Betriebliche Anlagen und Tätigkeiten

Der Altstandort "Rekord Reinigung" befindet sich im Inns­brucker Stadtteil Pradl und umfasst eine Fläche von rd. 700 m².

Der Betrieb bestand von 1964 bis 1993 und um­fasste eine Wäscherei, eine chemische Reinigung und eine Textilfärberei. Zur chemischen Reinigung wurde eine Reinigungsmaschine betrieben, die im Untergeschoß aufgestellt war. Als Reinigungsmittel wurde Tetrachlorethen (Perchlorethylen) verwendet.

Unmit­telbar nördlich des Untergeschosses befindet sich niveaugleich, etwa 2,5 m unter Gelände, eine Abfahrtsrampe, die zur Lagerung des Reinigungsmittels (bis ca. 1984 in 200-Liter Metallfässern) ge­nutzt wurde. Im Bereich dieser Abfahrtsrampe besteht ein Sickerschacht. Zumindest einmal kam es zum Austritt von Tetrachlorethen aus einem Leck geschlagenen Fass und zum Versickern einer größeren Tetrachlorethen-Menge.

Westlich des Untergeschosses bestanden bis März 1994 zwei Unterflurtanks zu je 25.000 Liter, in denen Heizöl gelagert wurde

Untergrundverhältnisse

Der Altstandort befindet sich im südlichen Bereich des Inntales auf etwa 578 m ü. Adria. Das Gelände am Altstandort ist eben und vollständig versiegelt bzw. bebaut.

Der Altstandort befindet sich am östlichen Rand des Sill-Schwemmfächers, dessen Sedimente mit den Innsedimenten verzahnt sind. Bei den Sedimenten beider Formationen handelt es sich großteils um gut durchlässige Kiese mit unterschiedlichen Anteilen an Sanden bzw. Steinen und wenig Feinkornanteil. Die Mächtigkeit der Sedimente im Bereich des Altstandortes ist nicht genau bekannt, beträgt aber jedenfalls mehr als 40 m. Etwa 600 m östlich des Altstandortes endet der Schwemmfächer der Sill und das Gelände fällt um etwa 11 m zum Talboden des Inntales ab. Die Mächtigkeit der in diesen Bereichen anstehenden Inntalschotter (gut durchlässige sandige Kiese) beträgt zumindest 80 m. Lokal ist eine geringmächtige (1-2 m) feinkörnige Überdeckung („Mehlsande“) vorhanden.

Wechsellagerungen unterschiedlicher Sedimentschichten (Kiese und Sande, Moränen und schluffig-tonige Stillwassersedimente) sind sowohl im Bereich des Sill-Schwemmfächers als auch im Bereich der Inntalschotter allgemein erst in größeren Tiefenbereichen von mehr als 50 m zu erwarten. Dabei können auch lokal bis zu mehrere Meter mächtige Schichten feinkörniger (tonig-schluffig) bzw. gering durchlässiger Sedimente ausgebildet sein. Lokal im Bereich des Altstandortes werden jedoch auch in geringeren Tiefen geringer durchlässige Schichten in der gesättigten und in der ungesättigten Zone angetroffen.  

Im unmittelbaren Bereich des Altstandortes befindet sich der Grundwasserspiegel  ca. 12-13 m unter Gelände (ca. 565 m ü. A.). Die Fließrichtung ist im unmittelbaren Standortbereich nach Osten und im weiteren Abstrom nach Ostnordost bis Nordost gerichtet und schwankt im jahreszeitlichen Verlauf nur geringfügig. Das Gefälle des Grundwasserspiegels beträgt 1-2 ‰. Innerhalb der oberflächennah anstehenden, gut durchlässigen Sedimente des Sill-Schwemmfächers und des Inntales ist ein durchgehender Grundwasserhorizont ausgebildet. Die Mächtigkeit dieses Horizontes kann mit zumindest 50 m angenommen werden. Der lokale Durchlässigkeitsbeiwert kf des Grundwasserleiters wird mit 1·10-4 m/s bis  5·10-4 m/s abgeschätzt. Die hydraulische Fracht für die obersten 5 m der gesättigten Zone kann für eine Abstrombreite von 10 m mit 1-2 m³/d abgeschätzt werden.

Die unbebauten Bereiche des Altstandortes sind asphaltiert. Für einen Teil der Niederschlagswässer (im Bereich der Abfahrtsrampe) ist eine punktuelle Versickerung anzunehmen. Die Sickerwassermenge im Bereich des Altstandortes kann mit 0,2 m³/d abgeschätzt werden. Die Verdünnung des Sickerwassers im Grundwasser kann daher mit einem Faktor im Bereich von 25-50 abgeschätzt werden.

Schutzgüter und Nutzungen

Der Standort wird derzeit als Lager gewerblich genutzt.

Entsprechend der innerstädtischen Lage des Standortes befinden sich im näheren Umfeld Verkehrsflächen, Flächen mit Gewerbe- und Wohnnutzung sowie öffentliche Einrichtungen (u.a. eine Kaserne).

Der Standort liegt im Grundwasserkörper Inntal (GK 100002) und befindet sich in keinem Grundwasserschutz- oder Grundwasserschongebiet.

Im weiteren Abstrom des Standortes wird das Grundwasser von einigen Gewerbebetrieben durch Nutzwasserbrunnen genutzt. Mehrere Trinkwassernutzungen sind nordöstlich des Altstandortes in ca. 2 km Entfernung im Nahbereich des Inn vorhanden.

Etwa 2,2 km östlich des Altstandortes befinden sich der Badesee Rossau, der durch Grundwasser gespeist wird, und die gesicherte Altlast „Mülldeponie Rossau“.

UNTERSUCHUNGEN

Im Zeitraum von 1993-1994 wurden folgende Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt:

  • Bodenluft- und Bodenuntersuchungen am Standort
  • Grundwasseruntersuchungen an einer Messstelle am Standort
  • Aushub von mineralölverunreinigtem Boden

Im Rahmen von ergänzenden Untersuchungen gemäß § 14 ALSAG wurden im Zeitraum von 1995-1997 folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Bodenluftuntersuchungen an temporären Bodenluftmessstellen
  • Errichtung von Grundwassermessstellen, Untersuchung von Grundwasserproben (3 Termine)

Im Rahmen von ergänzenden Untersuchungen zur Überprüfung und Aktualisierung der Beurteilung gemäß § 14 ALSAG wurden im Zeitraum von Winter 2010/2011 bis Sommer 2013 folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Bodenluftuntersuchungen an temporären Bodenluftmessstellen
  • Errichtung von stationären Bodenluftmessstellen, Bodenluftuntersuchungen (3 Termine), Bodenluftabsaugversuche (2 Termine)
  • Errichtung von Grundwassermessstellen, Untersuchung von Grundwasserproben (3 Termine), 24-stündige Pumpversuche (1 Termin)

GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG

Auf dem Altstandort „Rekord Reinigung“, der eine Fläche von rd. 700 m² umfasst, wurde über einen Zeitraum von ca. 30 Jahren eine chemische Reinigung sowie eine Wäscherei und eine Textilfärberei betrieben. Als Reinigungsmittel in der chemischen Reinigung wurde Tetrachlor-ethen eingesetzt.

Durch Manipulationsverluste beim Betrieb der chemischen Reinigung und vermutlich auch durch Betriebsunfälle kam es zu einem Eintrag von Tetrachlorethen in den Untergrund. Ausgehend von einer oder mehreren Eintragsstellen im östlichen Teil des Altstandortes kam es zu einer vertikalen Schadstoffverlagerung bis in den Grundwasserbereich sowie entlang von Schichtgrenzen zu einer lateralen Schadstoffausbreitung in östlicher und südöstlicher Richtung. Bei der am höchsten belasteten Bodenluftmessstelle, welche wenige Meter östlich des Altstandortes situiert ist, sind über den gesamten ungesättigten Untergrundbereich bzw. in allen 4 beprobten Tiefenstufen Überschreitungen des Maßnahmenschwellenwertes a der ÖNORM S 2088-1 (10 mg/m³) um das 50- bis 200-fache feststellbar.

Die Ergebnisse aus den 1990-Jahren werden durch die aktuellen Bodenluftuntersuchungen insgesamt bestätigt. Entsprechend den vorliegenden Untersuchungsergebnissen kann der Schadensherd (SCKW in der Bodenluft >250 mg/m³) mit einer Fläche von 300-400 m² und einer Kubatur von 4.000-5.000 m³ abgeschätzt werden. Vermutlich liegt Tetrachlorethen in der ungesättigten Zone und im Grundwasserschwankungsbereich zumindest lokal und kleinräumig als Phasenkörper vor.

Die erheblichen CKW-Verunreinigungen des Untergrunds werden auch durch die Ergebnisse der Bodenluftabsaugversuche bestätigt, bei denen tägliche Tetrachlorethen-Frachten von deutlich mehr als 50 Gramm bzw. bis in den Kilogramm-Bereich erreicht werden. Derartige CKW-Frachten sind als sehr groß einzustufen.

Vom Schadensherd in östlicher Richtung – in Grundwasserfließrichtung – sind auch in größerer Entfernung zum Schadensherd stark erhöhte CKW-Konzentrationen in der Bodenluft bis zum 25-fachen des Maßnahmenschwellenwertes der ÖNORM S 2088-1 nachweisbar. Es ist anzunehmen, dass diese Belastungen auf die Volatilisierung, d.h. das Ausgasen von CKW aus dem hoch belasteten Grundwasser zurückzuführen sind.   

Insgesamt liegt in der ungesättigten Bodenzone in einem vergleichsweise kleinen Bodenvolumen eine starke Verunreinigung durch Tetrachlorethen vor. Der erheblich verunreinigte Untergrundbereich (Schadensherd) ist anhand der Ergebnisse der Bodenluftuntersuchungen in folgender Abbildung schematisch dargestellt.

Aufgrund der Untergrundverhältnisse (insgesamt gut durchlässiger Boden mit geringem Anteil an organischer Substanz) ist der Schadstoffrückhalt gering. Mit dem Sickerwasser findet daher ein Schadstoffaustrag ins Grundwasser statt. Die durchschnittliche Tetrachlorethen-Belastung des Sickerwassers im Schadensherd kann in einer Größenordnung von 1-2 mg/l grob abgeschätzt werden, lokal sind jedoch wesentlich höhere Sickerwasserbelastungen anzunehmen.

Das zum Standort anströmende Grundwasser weist mäßige Sauerstoffgehalte und nur geringe anthropogene Belastungen auf. Hinweise auf relevante Vorbelastungen durch CKW im Anstrom liegen nicht vor.

Ausgehend vom Altstandort bzw. vom Schadensherd breitet sich eine Schadstofffahne mit Tetrachlorethen in östlicher Richtung aus. Im direkten Abstrom wird der Maßnahmenschwellenwert der ÖNORM S 2088-1 für die Summe von Tri- und Tetrachlorethen (10 µg/l) bis zum 600-fachen überschritten. Die Schadstofffracht im direkten Abstrom über eine Abstrombreite von 40 m kann mit 10-20 g/d abgeschätzt werden und ist als erheblich einzustufen.

Im direkten Abstrom des Schadensherdes nimmt die Tetrachlorethen-Konzentration in vertikaler Richtung rasch ab. Hinweise auf in größere Tiefe der gesättigten Zone abgesunkene CKW-Phasenkörper liegen nicht vor.

Die Schadstofffahne erstreckt sich mit einer maximalen Breite von 200-250 m über eine Länge von 1,8-2 km. Die Mächtigkeit der Schadstofffahne kann mit maximal 30 m angenommen werden, wobei die Längserstreckung der Fahne mit zunehmender Tiefe abnimmt.

Aufgrund der hydrochemischen Verhältnisse (oxische Bedingungen) ist von keinem relevanten Schadstoffabbau durch Mikroorganismen auszugehen. Dementsprechend sind auch keine relevanten Konzentrationen an Tetrachlorethen-Abbauprodukten nachweisbar (insbesondere cis-Dichlorethen und Trichlorethen). Eine grobe Abschätzung ergibt in 150 m Entfernung vom Altstandort bei einer Fahnenbreite von ca. 120 m eine Schadstofffracht in derselben Größenordnung wie im direkten Abstrom. Es daher davon auszugehen, dass die Konzentrationsabnahme innerhalb der Schadstofffahne mit zunehmender Entfernung zum Altstandort im Wesentlichen auf Verdünnungseffekte zurückzuführen ist.

Die Ergebnisse aus den 1990-Jahren werden durch die aktuellen Grundwasseruntersuchungen insgesamt bestätigt. Aus der Gegenüberstellung der Ergebnisse der Untersuchungen 1996/97 und 2011/12 ergeben sich keine signifikanten Veränderungen der Schadstoffkonzentration. Daher ist auch von keiner wesentlichen Veränderung der Länge der Schadstofffahne auszugehen. In voriger Abbildung ist anhand der Ergebnisse der aktuellen Grundwasseruntersuchungen die Ausdehnung der Schadstofffahne schematisch dargestellt.

Aufgrund der vorliegenden Unterlagen und Untersuchungsergebnisse ergibt sich zusammenfassend, dass beim Altstandort „Rekord Reinigung“ eine Untergrundverunreinigung durch CKW bzw. Tetrachlorethen vorliegt. Die Verunreinigung erstreckt sich bis in den Grundwasserschwankungsbereich. Der erheblich belastete Untergrundbereich (Schadensherd) umfasst auf einer Fläche von 300-400 m² ein Volumen von schätzungsweise 4.000-5.000 m³. Insgesamt liegt in der ungesättigten Bodenzone in einem vergleichsweise kleinen Bodenvolumen eine erhebliche Verunreinigung durch Tetrachlorethen vor. Die großen Schadstofffrachten in den Bodenluftabsaugversuchen weisen ebenfalls auf die erhebliche Untergrundverunreinigung hin. Mit dem Sickerwasser erfolgt ein Schadstoffeintrag ins Grundwasser. Die aktuell vom Altstandort abströmende Schadstofffracht ist erheblich. Im Grundwasser breitet sich eine maximal 250 m breite und maximal 30 m mächtige Schadstofffahne mit einer Länge von ca. 2 km aus. Der Altstandort „Rekord Reinigung“ stellt eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar.

PRIORITÄTENKLASSIFIZIERUNG

Maßgebliches Schutzgut für die Bewertung des Ausmaßes der Umweltgefährdung ist das Grundwasser. Die maßgeblichen Kriterien für die Prioritätenklassifizierung können wie folgt zusammengefasst werden:

Schadstoffpotenzial: sehr groß

Auf einer Fläche von 300-400 m² ist der Untergrund mit CKW bzw. Tetrachlorethen erheblich verunreinigt. Das Volumen des erheblich verunreinigten Untergrundbereiches (Schadensherd) kann mit 4.000-5.000 m³ abgeschätzt werden und ist als klein einzustufen. CKW zeigen eine hohe Mobilität und das im Untergrund vorhandene Tetrachlorethen ist als sehr schädlich einzustufen. Unter Berücksichtigung der Art der Schadstoffe und der im Untergrund vorhandenen Schadstoffmenge, insbesondere der CKW-Fracht im Absaugversuch, ergibt sich insgesamt ein sehr großes Schadstoffpotenzial.

Schadstoffausbreitung: ausgedehnt

Die Tetrachlorethen-Fracht im Grundwasser wird mit 10-20 g/d abgeschätzt und ist als erheblich einzustufen. Die aktuelle Länge der Schadstofffahne ist mit 1,8-2 km anzunehmen und ist als sehr lang einzustufen. Hinweise auf eine wesentliche Veränderung der Länge bzw. Ausdehnung der Fahne liegen nicht vor. Die Schadstoffausbreitung ist insgesamt als ausgedehnt zu beurteilen.

Schutzgut: gut nutzbar

Im Bereich des Altstandortes und im Fahnenbereich befinden sich keine besonders geschützten Grundwassergebiete. Im Umfeld des Altstandortes und im (Nah-)Bereich der Schadstofffahne befinden sich mehrere Brunnen zur Nutzwasserversorgung (Nutzwasser mit geringen qualitativen Anforderungen, z.B. Kühlwasser, Wärmepumpen), jedoch sind keine Brunnen zur Trinkwasserversorgung bekannt. Von einer Gefährdung bestehender Nutzungen zu Wasserversorgungszwecken ist somit nicht auszugehen. Das Grundwasserdargebot im Einflussbereich des Altstandortes bzw. im weiteren Umfeld ist als groß zu beurteilen. Die anthropogene Vorbelastung des Grundwassers ist gering. Das Grundwasservorkommen ist daher insgesamt als gut nutzbar zu beurteilen.

Prioritätenklasse - Vorschlag: 2

Entsprechend der Beurteilung der vorhandenen Untersuchungsergebnisse, der Gefährdungsabschätzung und den im Altlastensanierungsgesetz § 14 festgelegten Kriterien schlägt das Umweltbundesamt die Einstufung des Altstandortes "Rekord Reinigung" in die Prioritätenklasse 2 vor.

Datum der Texterstellung: Juli 2015