Maßnahmen des Bundes

Gemäß § 18 ALSAG hat der Bund als Träger von Privatrechten die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an Altlasten, für die niemand verpflichtet werden kann, nach Maßgabe der Prioritätenklassifizierung (PK) durchzuführen, wobei keine über den Ertrag der Altlastenbeiträge hinausgehende finanzielle Belastung entstehen darf.

Maßnahmen gemäß § 18 ALSAG

Insgesamt wurden bisher 15 Altlasten als „§ 18 Fälle“ anerkannt. Davon wurden bereits folgende neun Altlasten gesichert oder saniert:

  • S 07 „Arsenikhalde Rotgülden“

  • S 08 „Essenhalde Mitterberghütten“

  • N 08 „St. Georgi Stollen“

  • ST 7 „Gärtnerei Thianich“

  • ST 1 „Teerfabrik Lederer-Mellitzer“

  • N 55 „Betongrubenfelder Grube 1“

  • N 56 „Betongrubenfelder Grube 2“

  • N 16 „Tuttendorfer Breite“

  • T 05 „Dachpappenfabrik Rum“

Für die weiteren sechs Altlasten befinden sich Sanierungsprojekte bereits in Durchführung oder Vorbereitung:

  • O 40 „Holzmüllerstraße“

  • N 46 „Tanklager Mare“

  • N 27 „Parkplatz Brevillier Urban“

  • N 06 „Aluminiumschlackendeponie“

  • ST 28 „Gaswerk Jakomini“

  • O 43 „Putzerei Lengauer“.

Die Sanierungskosten dieser Altlasten wurden mit rd. € 307 Mio. abgeschätzt.

Die Durchführung bzw. Abwicklung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen erfolgt von der Bundesaltlastensanierungsges.m.b.H. (BALSA GmbH, als 100 %ige Tochter der Umweltbundesamt GmbH), die 2004 mit dem Hauptgeschäftszweck der Sanierung von Altlasten gem. § 18 ALSAG gegründet wurde (siehe www.balsa-gmbh.at).