Förderung von Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen an Altlasten

Ziel der Förderung ist der Schutz der Umwelt durch die Sanierung von Altlasten mit dem größtmöglichen ökologischen Nutzen unter gesamtwirtschaftlich vertretbarem Kostenaufwand oder die Sicherung von Altlasten, wenn diese unter Bedachtnahme auf die Gefährdung vertretbar und eine Sanierung derzeit nicht oder nur unter unverhältnismäßig hohem Aufwand durchführbar ist.

Wesentliche Förderungsvoraussetzungen sind:

- Die rechtskräftige Ausweisung der Fläche inkl. Prioritätenklassifizierung in der Altlastenatlas-Verordnung.

- Der Förderungsantrag ist vor Beginn der Maßnahmen (ausgenommen Erkundungen und Planungen) zu stellen.

- Die Altlast ist durch Kontaminationen vor dem 01.07.1989 entstanden.

Vom Bundesminister für Nachhaltigkeit und Tourismus wurden bislang 323 Förderungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rd. € 1.172 Mio. genehmigt und Förderungen in der Höhe von rd. € 910 Mio. zugesichert.

Förderungsvolumen für Altlasten – Gesamt:

Investitionsvolumen: € 1.172 Mio.

Förderungszusicherungen: € 910 Mio.

Förderungsauszahlungen: € 782 Mio.

 

Die Förderungszusicherungen von rd. € 910 Mio. verteilen sich auf:

  • 281 Altlastenprojekte in der Höhe von rd. € 870 Mio.

  • 39 Forschungsprojekte in der Höhe von rd. € 16,5 Mio. sowie auf die

  • 3 Sofortmaßnahmen in der Höhe von rd. € 23,5 Mio.

Vom BMNT wurde für die Förderungsabwicklung die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) beauftragt (sh. https://www.umweltfoerderung.at/rechtliche-grundlagen-altlasten.html).

Förderungsgegenstand sind vor allem Herstellungs- und Durchführungsmaßnahmen (Investitionskosten), laufende Sicherungs-/Sanierungsmaßnahmen für fünf Jahre (Betriebskosten) sowie Planungs- und Bauaufsichtsmaßnahmen.

Die Abwicklung der Förderung für Sicherungs- oder Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Altlastensanierung erfolgt durch die Kommunalkredit Public Consulting GmbH.